Jesaja: Unfähig und erfolglos?

Sagen Sie Ja zu Gottes Aufträgen – auch wenn Sie sich die Erfüllung des Auftrages nicht zutrauen oder wenn Sie denken, dass das sowieso nichts bringen wird.

In der Bibel ist beschrieben, wie Gott dem Propheten Jesaja begegnet und ihm einen besonderen Auftrag gibt: Er soll den Menschen Gottes Botschaft vom Gericht, aber auch die Botschaft von der Rettung und der Hoffnung weitergeben. Jesaja sagt zu diesem Auftrag Ja und lässt sich so von Gott brauchen. Das ist erstaunlich. Denn Jesaja sagt von sich selbst, dass er sich die Erfüllung dieses Auftrages nicht zutraue. Und Gott sagt ihm schon im Voraus, dass er keinen Erfolg haben wird, die Leute würden nicht auf ihn hören.

Ein Auftrag, den ich mir nicht zutraue und von dem ich genau weiss, dass es am Ende nichts bringt: Da würde ich sicher niemals Ja sagen! Warum hat das Jesaja trotzdem gemacht. Hat der sich nichts überlegt?

Doch das hat er. Aber dabei hat er nicht nur auf seine Möglichkeiten und seinen Erfolg geschaut, sondern vor allem auf den lebendigen und allmächtigen Gott, der ihm diesen Auftrag gegeben hat. Auf Gott zu schauen ist auch für mein Leben entscheidend. Wenn ich auf Gott vertraue, dann ist es nicht mehr so wichtig, was ich kann und ob ich dabei Erfolg habe. Da ist Jesaja für mich ein Vorbild. Ich will von ihm lernen, für die Aufträge, die Gott in meinem Alltag für mich hat, bereit zu sein. Sei es unterwegs, bei der Arbeit oder in der Freizeit: Ich will offen sein, dass Gott mich an jedem Ort als einen Botschafter seiner Liebe und Hoffnung einsetzen kann. Egal, ob ich mir das zutraue oder wie andere darauf reagieren.

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Quizfrage: Steht dieser Text in der Bibel?

Matthäus 19,16 Ein junger Mann kam mit der Frage zu Jesus: “Lehrer, was muss ich Gutes tun, um das ewige Leben zu bekommen?”

17 Jesus entgegnete: “Wieso fragst du mich nach dem Guten? Es gibt nur einen, der gut ist, und das ist Gott. Du kannst ewiges Leben bekommen, wenn du Gottes Gebote befolgst.”

18 “Welche denn?”, fragte der Mann, und Jesus antwortete: “Du sollst nicht töten! Du sollst nicht die Ehe brechen. Du sollst nicht stehlen! Sag nichts Unwahres über deinen Mitmenschen!

19 Ehre deinen Vater und deine Mutter, und liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.”

20 “Daran habe ich mich immer gehalten! Was muss ich denn noch tun?”, wollte der junge Mann wissen.

21 Jesus antwortete: “Wenn du vollkommen sein willst, dann verkauf, was du hast, und gib das Geld den Armen. Damit wirst du im Himmel einen Reichtum gewinnen, der niemals verloren geht. Und dann komm, und folge mir nach.”

22 Als der junge Mann das hörte, ging er traurig weg, denn er war sehr reich.

 23 In dem Moment rief Jesus laut: „Halt, warte! Ich habe übertrieben. Die Hälfte deines Reichtums reicht aus.“

 24 Da wandte sich der junge Mann um und sprach: „ Ich habe viele Verpflichtungen. Die Menschen, die für mich arbeiten, warten jeden Monat auf ihren Lohn. Die Hälfte meines Besitzes kann ich unmöglich weggeben.“

25 Jesus wurde nachdenklich: „Daran habe ich gar nicht gedacht, entschuldige. Was hältst du von einem Viertel deines Reichtums? Könntest du den weggeben?“

26 Der junge Mann schwieg und senkte seinen Blick.

27 Da wurde Jesus von Mitleid ergriffen, ging zu ihm hin, legte seinen Arm um seine Schulter und sprach ganz sanft: „In deinem Fall bin ich mit zehn Prozent zufrieden. Das ist ja immer noch eine Menge Geld!“

 28 „Ok, das ist ein guter Deal!“, sprach der junge Mann und ging fröhlich weg.

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Und nun die Quizfrage:

Steht dieser Text so in der Bibel?

o Ja

o Nein

o teilweise

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Wohin mit meinem Geld?

Die Wirtschaftslage ist angespannt: Wo ist mein Geld noch sicher?

Wo haben Sie Ihr Geld angelegt? Bei der heutigen unsicheren Weltwirtschaftslage eine brisante und vieldiskutierte Frage. Ob als Aktien, Obligationen, auf dem Sparheft, als Goldbarren oder unter der Matratze: Wo können wir sicher sein, dass unser Geld in ein paar Jahren nicht weniger wert sein wird? Um diese Frage den besorgten Anlegern zu klären gibts hunderte von Finanzexperten. Sie sind mehr oder weniger seriös und man kann sie für ein meistens hohes Honorar sofort engagieren. Warten Sie aber noch einen Moment, bevor Sie Ihren Finanzexperten anrufen. Hören Sie besser zuerst noch auf meinen goldenen Geheimtipp. Er kommt vom besten Finanzexperten den ich kenne. Und dieser Experte will nicht mal ein Honorar dafür!

Dieser Fachmann heisst Jesus Christus. Seine Ratschläge, wie wir mit unserem Geld umgehen sollen, finden wir in der Bibel; zum Beispiel in der Bergpredigt. Dort sagt Jesus: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen.  Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.“

Dieser Rat von Jesus ist völlig anders als das, was wir sonst zu hören kriegen: Die einzige Bank, die es ewig geben wird, steht im Himmel! Alles andere wird früher oder später seinen Wert verlieren. Es lohnt sich in jedem Fall jetzt schon bei dieser Bank einzuzahlen. Sprechen Sie doch gerade jetzt mit Jesus und fragen Sie ihn, welche Person, welche Kirchengemeinde oder welches Projekt Sie unterstützen könnten.

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Bild: sybex.de

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Die Versuchung

Im Video kämpft mein Sohn Lian mit der Versuchung in Gestalt eines Christbaumes. Wird er widerstehen können, oder gibts am Ende Scherben? Diese Frage klärt sich im Video.

Darüber hinaus verweist diese kurze Familienszene auf das Leben überhaupt. Haben wir nicht alle so einen Christbaum im Leben stehen? Was ist der Christbaum in deinem Leben? Welcher Versuchung kannst du kaum widerstehen? Und wie schlimm ist das eigentlich?

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Das ganze Jahr Weihnachten!

Verstauen Sie Jesus nicht mit dem Christbaumschmuck im Keller!

Weihnachten ist vorbei. Der Christbaum wurde mit der Grünabfuhr abtransportiert. Die goldenen Sterne und die Glitzerkugeln sind in die Kiste verpackt und im Keller verstaut. Weihnachten ist wieder für ein Jahr abgehakt – wenigstens für uns.

An Weihnachten feierten wir die Geburt von Jesus. Für die Eltern dieses Babys war Weihnachten nicht so schnell abgehakt. Für Maria und Josef ging das Weihnachtsereignis weiter. Sie mussten nun für dieses Baby sorgen. Maria musste stillen und Josef wahrscheinlich auch mal wickeln. Beide sind sicher oft in der Nacht aufgewacht, wenn der kleine Jesus nicht schlafen konnte. Und als Jesus krank wurde machten sie voller Sorge kühle Wickel gegen das Fieber. Die Geburt von Jesus beschäftigte Maria und Josef noch lange.

Das gilt auch uns. Wer einmal im Jahr den Geburtstag von Jesus feiert und sonst nicht weiter an Jesus denkt, hat nicht verstanden, wer Jesus ist. Was Jesus gesagt und getan hat gibt soviel Stoff zum darüber nachdenken und es im Leben auszuprobieren, dass man das ganze Jahr über damit beschäftigt ist! Was an Weihnachten passierte, war erst der Anfang. Das galt für Maria und Josef und das gilt auch für uns heute. Passen wir darum auf, dass wir Jesus nicht mit dem Christbaumschmuck im Keller verstauen. Geben wir ihm, seinen Ideen und seiner Kraft Raum in unserem Alltag – das ganze Jahr über!

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Bild: flickr.com/Patrick Ciebilski

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