Zu Fuss um die Welt

Über Freunde von mir habe ich Peter Egger kennen gelernt. Er hat sich entschlossen loszulaufen, um die Welt zu Fuss zu umrunden. Start der grossen Reise war der 20.11.2007. Auf dieser Seite finden Sie einen gekürzten Reisebericht, den ich während der Wanderung aus den Rundmails von Pesche zusammengestellt habe.

Auf dem Bild ist Pesche beim Start seiner Reise. Auf dem Brett steht: „Startholz von Egger Peter.“ Weiter ist am oberen Ende eine senkrechte Linie eingefräst. Links davon ein Pfeil, der nach Osten zeigt, mit dem Datum vom 20.11.2007. Pesches Ziel ist, von der anderen Seite her kommend, wieder einen Pfeil und ein Datum einzufräsen. Ich wünsche ihm Glück!

Pesche hat mir versprochen von Zeit zu Zeit Mails über den aktuellen Stand seiner Reise zu senden.

Peter Egger hat sich am 20.11.07 auf den Weg gemacht, um zu Fuss die Welt zu umrunden. Er hält durch und kommt vorwärts. Das letzte Infomail, das ich von ihm erhalten habe, schrieb er aus Frankfurt an der Oder. Mittlerweile hat er sicher die Grenze zu Polen überschritten und läuft mit durchschnittlich 30-50 Km pro Tag in Richtung Moskau.

Spannend finde ich seine Ausrüstung:

– Die Hosen sind so genäht, dass er sie auch als Schlafsack benutzen kann. Dazu muss er eine Verlängerung bei den Füssen herunterklappen und zusammenbinden.

– Sein Mantel hat auch eine doppelte Funktion. Mit den Tragriemen seiner Seitentasche kann er ihn als Hängematte benutzen und bequem darin schlafen.

– Darüber trägt er einen Poncho, den er auch als Zeltplane über seine Hängematte spannen kann.

– Noch eine Bemerkung zur Unterwäsche: Peter ist mit vier Paar Socken und zwei Paar Unterhosen unterwegs – Was braucht ein Mann mehr?

Peter Egger ist mittlerweile bis an die weissrussische Grenze gewandert. Weil sein Visum erst ab dem 16.2.08 gültig ist, wartet er auf die Einreise. Er hat Zeit, um lange Mails zu schreiben. Spannend für mich, denn so höre ich zum ersten Mal von seiner Motivation zur Reise. Peter berichtet, dass er in seiner Jugend eine Kurzbiografie von Martin Luther gelesen hat. Von da an hatte er den Wunsch, die Wahrheit zu finden, egal was es kosten würde. Er wollte die Bibel besser kennen lernen und liess sich später Anmeldeformulare für theologische Ausbildungen zusenden. Die Papiere liess er liegen. Er hatte Angst, fremdbestimmt zu werden. Dafür nahm er den Text aus Matthäus 6.25 wörtlich: „Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben ist mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung.“ So läuft er nun um die Welt. Sein gesamtes Gepäck trägt er auf dem Körper oder in einer Seitentasche. Bis jetzt schlief er fünf Nächte in einem Bett und 62 Nächte auf freiem Feld. Im Regen und auch im Schnee.

Was er bist jetzt gelernt hat? Er schreibt davon, wie er seine Vergangenheit verarbeitet und seine Erinnerungen in ein Heft geschrieben hat. Und eine Weisheit hat er auch schon gewonnen: Eltern sollen ihre Kinder lieben und loben! Und das nicht wegen ihrer Taten sondern wegen ihres Lebens und ihrer Gesundheit.

Eigentlich kein schlechter Ertrag für zwei Monate Wandern – oder?

Mein Wanderfreund hält durch und läuft und läuft…

Nebenbei beobachtet er die weissrussischen Frauen, wie sie mit ihren Männern spazieren gehen. Sie trügen Stiefel mit hohen Absätzen, damit sie durch die erweiterte Schrittlänge mit ihren Männern mithalten können. Weil aber die Männer immer noch schneller seien, würden sie ein Bier in der Hand tragen. Zwischendurch trinken sie einen Schluck im Stehen und warten so auf die Frau.

Etwas weniger amüsant war wohl die Begegnung mit einem wilden Hund, der ihn mittten in der Nacht angegriffen hatte. Zugebissen hat er zwar letztlich doch nicht, aber gehörig Angst gemacht schon. Nun muss ein Wanderstab her. Irgend ein dicker Stock, mit dem man notfalls auch zuschlagen kann. Schliesslich führt die weitere Route durch Sibirien und dort können Fussgängern auch mal Bären oder Wölfen begegnen.

Bemerkenswert war für mich auch sein Bericht von der Überquerung der weissrussischen Grenze. Da er als Fussgänger nicht passieren durfte, musste er sich einem Fahrzeug anschliessen. Er fand einen Wodka- und Tabakschmuggler, der ihn auf sein Motorrad steigen liess. So war er für kurze Zeit motorisiert unterwegs, aber dafür hatte er die Hilfe eines Profis, der ihn problemlos durch den Zoll- und Formulardschungel schleuste.

In loser Folge berichtete ich bisher in dieser Kategorie von Pesche, der es sich zum Ziel gesetzt hat, die Welt zu Fuss zu umrunden. Im Moment läuft er in Weissrussland der russischen Grenze entgegen. Vorgestern geriet er in eine besonders gefährliche Situation. Nach dem Besuch eines Kaffees wollte er in der Nacht die Stadt verlassen und ausserhalb einen Schlafplatz suchen. Auf dem Weg wurde er von drei Männern verfolgt, die zuerst Zigaretten und dann Geld wollten. Als er das verweigerte, schlug einer von ihnen auf ihn ein und ein anderer zückte ein Messer. Pesche griff auch nach seinem Messer, entschloss sich aber, es wieder zu versorgen, um nicht in eine Messerstecherei verwickelt zu werden. Die Drei zögerten kurz und Pesche nutzte die Gelegenheit um davon zu rennen. Er lief über Felder in den Wald und konnte die Verfolger abhängen. Am nächsten Tag schnitzte er sich einen robusten Wanderstock, um sich gegen zukünftige Angriffe besser schützen zu können. „Homo homini lupus es“ würde der Lateiner dazu sagen. Zu deutsch „Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“. Das gefährlichste Raubtier, das einem in vier Montaten Wanderschaft durch Europa begegnen kann, sind Menschen.

Pesche, der sich vorgenommen hat zu Fuss die Welt zu umrunden, wird in den nächsten Tagen Moskau erreichen. In einem Dorf auf dem Weg hat er seinen ersten Jünger gefunden. Er inspirierte einen jungen Russen ihm zu folgen. Innerhalb von sechs Minuten packte dieser seine Sachen: Er zog die alte Armeejacke seines Vaters an, holte ein Stück Fleisch aus dem Kühlschrank, packte den alten Atlas vom Küchentisch ein, nahm zwei Taschentücher in den Hosensack, küsste seine Grossmutter auf den Mund und sagte dem Haus lebwohl. Zu zweit setzten sie die Wanderung fort. Im nächsten Dorf angekommen, wurde der Russe dann doch unsicher und kehrte wieder um. Schade eigentlich – vielleicht hat er das Abenteuer seines Lebens verpasst.

Pesche hat sich entschieden, die Welt zu Fuss zu umrunden. Mittlerweile hat er wohl Kasan, eine Stadt ca. 1000km östlich von Moskau, erreicht. Im Moment macht er keine einfache Zeit durch. Er wird oft von echten und falschen Polizisten kontrolliert, flüchtet vor Kriminellen und ist sich seines Lebens nicht mehr sicher. Wer die vorherigen Beiträge in dieser Kategorie gelesen hat weiss, dass sich Pesche einen schweren Wanderstock zugelegt hat, um sich wehren zu können. Doch jetzt, wo es wirklich gefährlich wird, hat er sich von seinem Stock getrennt. In der Nähe von Moskau hat er ihn weggeworfen. Auslöser war ein Handyvideo aus dem Tschetschenien-Krieg, das ihm ein Russe an einer Tankstelle gezeigt hat. In dem Video war brutalste Gewalt zu sehen. Die Szenen begleiteten Pesche tagelang auf seinen Wanderungen. Plötzlich übermannten ihn die Tränen. Er rannte auf die Wiese und kniete sich ins Gras um zu weinen. Dort entschied er sich zum Gewaltverzicht. „Vergeltet nicht Böses mit Bösem!“ Dieses Bibelwort aus 1. Petrus 3.9 sollte sein Motto sein. Wenn das nur gut geht!

In loser Folge berichte ich hier von Pesches Abenteuern. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Welt zu Fuss zu umrunden und steckt im Moment in Omsk, ungefähr 6000 km vor Peking. Um seine Ausrüstung zu erneuern und die Hochzeit eines engen Freundes zu besuchen, ist er im Juli für vier Wochen in die Schweiz gereist. Erwähnenswert ist sicher der 8.8.08. Pesche schreibt in seinen Mails, dass er an diesem Tag seiner Freundin einen romantischen Antrag gemacht hat. Drei Tage später stieg er in einen Flieger und landete am 12.8.08 wieder in Omsk. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

Für kriminalistisch Interessierte hier noch eine Abenteuergeschichte, die Pesche ca. 200 km vor Omsk erlebt hat:

Pesche ist bei 30° Celsius unterwegs. Er schwitzt, trinkt zu wenig und hat Fieberträume. In einem dieser Träume begegnet ihm ein Mann, der viele russische Tatoos trägt. Dieser versucht ihn umzubringen indem er ihm die Pulsadern am Handgelenk aufschneidet. Zum Glück ist es nur ein Traum. Ungeheuerlich wird es, als Pesche am nächsten Tag auf genau so einen Typen wie im Traum trifft. Dieser verfolgt ihn und zusammen mit ein Paar Kumpels drängt er Pesche in eine Wohnung. Dort wird Gebäck angeboten. Pesche weigert sich davon zu essen, weil er Angst hat, dass da eine Substanz drin ist, die ihn betäuben soll. Die Lage wird bedrohlich und ein Ausweg ist nicht in Sicht. Der Traum vom Vortag versetzt ihn zusätzlich in Angst. Pesches Chance kommt, als die Männer Wodka trinken wollen. Er geht davon aus, dass keiner einen Schluck Alkohol verschütten will. Also steht er genau in dem Moment auf, in dem sie die Gläser erheben und rennt zur Tür hinaus. Der Plan geht auf und Pesche kann sich auf den Dorfplatz zur Polizeistation retten. Überrascht ist er, als er auf dem Posten sofort erkannt und freundlich begrüsst wird. Die Polizisten haben eine ausführliche Beschreibung von ihm und seiner Reise in den Händen. Sie wissen über seine Marschroute bescheid und haben verschiedene Fotos von ihm, die andere Polizisten während seinen Märschen gemacht haben. Zu seiner Sicherheit fahren sie ihn anschliessend mit dem Polizeifahrzeug aus dem kleinen Dorf und lassen ihn auf der Hauptstrasse weitermarschieren.

Vor kurzem ist ein bei mir ein Mail von Pesche mit Fotos angekommen. Eine gute Gelegenheit, hier ein paar Bilder zu zeigen und den Stand der Weltumwanderung zu aktualisieren. Im Moment wandert Pesche ungefähr 20km von Irkutsk entfernt in Richtung Mongolei. Langsam wird es kalt. Morgens zeigt der Thermometer manchmal nur -9° C an. Und wenn man draussen im Wald übernachtet, dann ist das schon sehr frostig. Doch Pesche ist ein zäher Kerl, seine Bemerkung zu der Temperatur: „Saukalt, aber noch erträglich ohne lange Unterhose.“ Nun zu den Bildern:

So sieht einer aus, der von der Schweiz in die Mongolei läuft.

Hier seine Ausrüstung. Auf dem ersten Bild so, wie er sie auf sich trägt. Dann schrittweise entfaltet.

Und zum Abschluss noch die Füsse. Die Schwielen stammen von den neuen Schuhen, die er seit Omsk trägt.

Pesche ist zur Zeit in Ulan Bator und wartet auf seine Einreise nach China. Auf dem Weg durch die Mongolei erlebte er eine brandgefährliche Situation. Er beschreibt es so, dass er schon von weitem Rauchwolken gesehen hat. Ein Steppenbrand bedroht einen Bauernhof. Dicker Rauch verdeckt die Sicht. Plötzlich rennen schreiende Menschen aus dem Rauch der Strasse entgegen. Sie tragen einen verletzten Greis, den sie auf der sicheren Asphaltstrasse ablegen. Pesche lässt seinen Rucksack bei dem Alten und folgt den Trägern, die wieder zurück in die beissende Rauchwolke gehen. Dort findet er eine Jurte und ringsum Menschen, die versuchen mit Schaufeln und Stöcken den Flächenbrand von ihrem Heim wegzuhalten. Pesche hilft mit. Mit vereinten Kräften können sie das Schlimmste abwenden. Die Feuerwand zieht an der Jurte vorbei. Der verletzte alte Mann wird zurückgeholt und alle zusammen wischen sich den Schweiss von der Stirn und trinken erleichtert einen Tee. Später kommt der Feuerwehrchef des Ortes vorbei und dankt Pesche für seinen Einsatz. Die Nacht darf er diesmal auf der Feuerwache verbringen und zum Abschied erhält er ein Diplom. Pesche meint dazu: „Genau deswegen gehe ich zu Fuss. So komme ich nicht nur an die Situationen heran, sondern stecke mittendrin! Einige Touristencars sind an der Brandstelle vorbeigefahren. Ich hingegen bin den Leuten nahe gekommen.“

Die Weltumwanderung von Pesche hat ihn über Russland quer durch China bis nach San Francisco geführt. Hier nun einige Reisedetails vom Weg duch die mongolische Wüste bis zur Chinesischen Mauer.

Die Kälte in der Mongolei. Pesche wandert nachts durch ohne zu schlafen. Das aus gutem Grund. Denn die Temperatur sinkt in der Nacht auf -21° bis -28° C. Und weil das Gehen allein zu wenig Körperwärme erzeugt, hüpft und sprintet er kurze Strecken oder boxt mit seinen Händen in die Luft. Wenn er zu müde wird, verkriecht er sich in einem Abwasserrohr, das unter der Strasse durchführt. Dort ist er windgeschützt und ruht sich ein paar Minuten aus. Geschlafen wird dann aber an der Wärme. Zum Beispiel in den Wartesäälen von Bahnhöfen.

Auf dem Pannenstreifen. Lange Strecken wanderte Pesche den chinesischen Autobahnen entlang. Diese verfügen über einen Pannenstreifen, der aber gerne auch als reserve-Überholspur genutzt wird. Deswegen musste Pesche den auf dem Pannenstreifen entgegenkommenden Fahrzeugen mit einem Sprung über die Leitplanke ausweichen. Kritisch wurde es in Tunneln und auf Brücken. Auf einer 20 Meter hohen Brücke sah Pesche plötzlich drei Camions nebeneinander auf ihn zukommen. Es wurde so eng, dass Pesche mit dem Bauch aufs Brückengeländer lag und beide Beine hochzog. Etwa zehn Meter vorher drückte sich der äusserste Camion so eng ans Geländer, dass ein Scheinwerfer beschädigt wurde. An Pesche rauschte er aber dann vorüber, ohne ihn zu berühren.

Die Chinesische Mauer. Pesche entfernte sich von den gefährlichen Autobahnen und lief weiter über Land in Richtung der Chinesischen Mauer. Der Weg ging über Felsen und durch Dickichte bis an die Mauer. Als er auf die Mauer steigt, ist er plötzlich nicht mehr allein. Dort trifft er auf viele Touristen und mit ihnen auf die westliche Reisekultur. Ein schöner Kontrast. Die meisten kamen per Flugzeug und Reiseleiter. Pesche hingegen alleine zu Fuss.

Pesche lief der Chinesichen Mauer entlang weiter und erreichte am 14.1.2009 Peking. Von dort aus gings per Flieger über den Ozean, wo er am 30.1.09 in San Francisco landet. Dort läuft er nun bei angenehmen 15° bis 20°C weiter. Die Winterausüstung hat er in der Kälte gelassen, oder nach Hause geschickt. Ich mag ihm die Wärme gönnen.

Pesche Egger, der daran ist, zu Fuss die Welt zu umrunden, ist mittlerweile in Chicago angekommen. Hier einige seiner Abenteuer, die er auf der Wanderung durch die USA erlebt hat:

Die Polizei kontrolliert ihn ständig und kümmert sich herzlich um ihn. Manchmal bringen sie ihm Etwas zu essen oder fragen, ob sie ihn bis zur nächsten Stadt mitnehmen können. Im Land der unendlichen Landstrassen ist ein Wanderer eine seltene Attraktion. Vor was für Gefahren sie Peter bewahren wollen, ist bisweilen unklar. Auf die Frage, was denn hier so gefährlich sei, antwortete ein Polizist: „Da draussen hat es wilde Pferde – ganze Herden!“

Pesche hingegen bringt sich selber leicht in grössere Gefahren. Zum Beispiel dort, wo ihm ein kilometerlanger Güterzug den Weg abschneidet. Die Motoren der Loks laufen, aber der Zug will und will nicht losfahren. Also klettert Pesche kurzerhand zwischen zwei Waggons und kraxelt auf die andere Seite. Oder da wo er wegen der Hitze am Tag in der Nacht wandert und unversehens in die Nähe einer Goldmine gerät. Dort wird er mit einem roten Lichtpunkt auf der Brust begrüsst – einem Laserpointer aus dem Zielsuchgerät einer Waffe.

Oder an diesem Nachmittag, an dem Pesche des Wanderns müde wird, und beschliesst ein Fluggerät zu bauen. Natürlich geht das – man braucht nur eine baufällige Hütte, ein Schweizer Armeesackmesser und eine grosse Portion Kühnheit. Hier das Abenteuer Schritt für Schritt in Bildern:

Dies ist die baufällige Hütte, die Pesche mit den Bauteilen für seinen Flieger versorgt. Auf dem folgenden Bild das bewährte Armeesackmesser im Einsatz:

Die Rohteile vor dem Zusammenbau:

Und hier das fertige Fluggerät:

Damit rannte Pesche die steinigen Hügel im Hintergrund hinunter. Das Resultat waren zerrissene Hosen, Schürfwunden und während kurzen Momenten das Gefühl vom Fliegen. Dazu Pesche im Originalton: „Was ist das für ein Leben ohne Träume?“

Pesche Egger, über dessen Weltumwanderung ich hier immer wieder mal berichtet habe, ist wieder in Europa. Nachdem er am 27.6. New York erreichte, flog er über den Atlantik nach Paris. Er wird wohl bald wieder bei seinem Ausgangspunkt angekommen sein. Bis jetzt hat er sieben Paar Schuhe durchgelaufen. Manchmal bis zu einem Abnutzungsstand wie er hier ersichtlich ist:

Um die Lebensdauer dieser Schuhe zu verbessern hatte Pesche eine Idee. Aus Resten von zerplatzen Pneus, die er am Strassenrand fand, konstruierte er eine Extrasohle.

Die Sohlen funktionierten nicht schlecht, aber wegen einer unangenehmen Druckstelle am vorderen Riemen, liess er sie dann doch liegen – nach 1150 Km Teststrecke.

Am 17.7.2009 kam Pesche wieder an seinem Ausganspunkt an. Das Ziel ist erreicht, die Welt zu Fuss umrundet!

Hier ist Pesche glücklich zurück an seiner Willkommensfeier.

15 Kommentare zu “Zu Fuss um die Welt

  1. amazing,what a walk! respect,respect
    that`s live,living your dream!

  2. Wow!!! Deine Leistung is Wahnsinn!!! Herzlichen Glückwunsch!!! Ich bereite einen Fortrag in der Schule über dich und deine Reise vor. Dürfte ich dir den ein paar Fragen stellen, oder ein Interview machen?
    Das währe sehr freundlich!!! Und es würde meine Note um einiges steigern.
    Hab vielen vielen Dank!!!
    Liebe Grüsse Corina (14)

  3. Liebe Corina,
    dein Mail hat Pesche nicht erreicht. Ich möchte dir aber gerne seine E-Mailadresse angeben. Leider stimmt etwas mit deiner Adresse, die du angegeben hast, nicht. Kannst du dich bei mir mit deiner korrekten Adresse melden?

  4. Hallo. Beeindruckend, staunend, und extrem interessiert, mit gewaltigem Respekt, verfolgte unsere Familie gestern ein Interview im Talk täglich, mit Pesche. Läck, dies hat uns gleich hineingezogen……leider gibt es keinen Vortrasabend in der Zentralschweiz, Luzern, sonst würden wir sofort hingehen. Gibt es aber vielleicht bald ein Buch über diese so wertvolle Reise? Wir bitten darum. Alles Gute und wir hoffen, wir hören wieder von dir, sei es deoch evtl. noch in einem Vortrag in Luzern, einem Buch oder sonst. Liebe Grüsse Familie Kuster aus Eschenbach / Luzern

  5. Pesche

    Danke für die Bewusstseinserweiterung!
    Immer noch unfassbar wie Du das geschafft und was Du alles erlebt hast.
    Hut ab vor soviel Mut und Wille sich auf ein solches Lebensabenteuer einzulassen.
    Dir und deiner grossen Stütze,deiner grossartigen,liebevollen und starken Ehefrau,wünsche ich grossartige Kleinigkeiten auf eurem Weg.!
    Herzlich grüsst und freut sich auf die DIA SHOW in SOLOTHURN.maja

  6. Lieber Peter
    Ich finde es ja toll dass du um die Welt gelaufen bist und mit Gott deinen Frieden gefunden hast.
    Aber wieso wird auf http://www.olalei.ch und sämtlichen Zeitungsartikeln über dich nicht erwähnt, was für eine starke Rolle Gott auf deiner Reise gespielt hat?
    Ich finde, das wäre eine zwingende Vorinformation gewesen, denn nicht alle deiner Besucher sind an Gott interessiert.
    Ich und meine Freunde zumindest, haben den Saal noch vor der Pause verlassen.
    Wenn Du doch so zu Deinem Glauben stehst, dann steh auch im Vorspann und in den Zeitungsartikeln dazu.
    Danke!

  7. Hallo Pesche,
    i bin mega beidruckt gsi….einer Siits vo dim enorme Durchhaltewillä und au vo dinere Ehrlichkeit! I persönlich bin sehr froh, dass i nid g’nau gwüsst ha was eus, i Bezug uf dini Gottesbeziehig, a dim Vortrag erwarted. I hätt glaub de Muet nid gha eusi Fründä iz’ladä…..i bi sicher es hät so müesse sii! Es isch i jederä Hinsicht e guetä Abig gsi und isch au bi eusne Fründä guet aacho!
    I möcht dir und dim Schatz vo Härze dankä säge und eu wiiterhin Gottes Schutz und Säge wünsche !
    Herzlichscht Katharina

  8. Hey Peter Egger
    Unglaublich, deine Leistung. Mein Kollege hat in dir ein grosses Vorbild gefunden. Er möchte vielleicht mal was änliches machen. Ig hoffe du chasch no lang vo dinere Reis zehre.

  9. Sali Pesche
    Herzliche Gratulation zu deinem „Lebensbericht“ von deiner Reise zu Fuss um die Welt. Du spändest mir Ansporn, mein Leben von einer ganz anderen Seite zu sehen. Dein Umgang mit grundlegenden Lebensfragen und Situationen, in die du hinein gekommen bist, ohne sie bewusst zu suchen und in die ich nie kommen möchte und doch kann es jederzeit auch mir passieren, gibt mir Impuls mich zu fragen, was gibt mir Halt und Wegweisung zur Handlung, die meiner Überzeugung entspricht? Nicht einfach aus einem Effekt zu handeln, sondern aus Vertrauen ins Leben, auch das des Andern. Vielen Dank für deine mutmachende Art zu erzählen. Ich wünsche dir und deiner Frau dass euch weiterhin die Krähen begleiten werden und die Bären euch schützen auf eurem Lebensweg, als Zeichen der Nähe Gottes. In Liebe Döme

  10. Hallo Peter
    Wie kann ich Dich Kontaktieren? Ich habe was ähnliches vor und hätte da einige brennende Fragen. Wäre sehr glücklich darüber, wenn Du Dich bei mir auf meine Email melden könntest.
    Vielen Dank
    Liebe Grüsse Jonathan

  11. Lieber Peter Egger
    Ich wohne in der schweiz und bin 17 jahre alt und würde mir zimlich etwas ähnliches vorstellen. Ich würde gerne um die ganze Welt laufen und in der Wildniss schlafen „überleben“. Ich könnte darum so viel zur vorbereitung und über das überleben in der „Wildniss“. Ich wäre sehr froh um eine sofortige kontaktierung.

    danke und liebe grüsse raphael

  12. hallo peter,

    ich und meine freundin sind sehr begeistert was du da gemacht hast.
    nun haben wir aber ne frage ob es evtl auch ein buch von dir gibt über deine geschichte?

    mfg

  13. hey!
    wollte nur loswerden,echt krass die typen die das angehen.mein bruder ist gestern losgezogen.er hat sich 10 jahre vorgenommen!kann noch nicht so richtig damit umgehen,erst recht nicht wenn man liest was anderen wiederfahren ist.hab echt angst um meinen bruder aber er hat sich 1 jahr ca.darauf vorbereitet und weiss anscheinend worauf er sich einlässt.er hat seinen haushalt aufgelöst,verschenkt oder verkauft,sich einen handwagen gekauft,dort das nötigste rein gepackt,sich impfen lassen und dann ist er los.grosses abschied nehmen mit viel tränen von familie und freunden aber er freut sich auf seinen weg.hoffe er kommt unbeschadet heim!ach,wems interessiert kann ja auf seiner facebook seite rein schauen:sascha rubert oder perped.es
    gruss natalie

  14. ich bin über alle masse beeindruckt.
    wir sind bloss von der schweiz nach barcelona zu fuss gegangen, und das war hart, aber die gefahren die peshe durchgemacht, hat, sind eine komplett andere sache.
    mich interessiert es sehr wie er das problem mit dem visum für russland gelöst hat. man kann da ja ofiziell bloss 30 tage einreisen, und nur mit einladung oder gührter reise.
    ich bin, ich sage es nochmals, sehr beeindruckt und glüclich darüber dass ich nicht der einzige spinner auf dieser welt bin. viel glück wieterhin auf deiner “suche“.
    mich würde es sehr freuen mit peshe direkt in kontakt zu treten, um verschieden aspekte von einreisebestimmungen zu besprechen, und acuh um erfahrungen auszutauschen, undenk projeqt hat als ziel, leute zu vereinen und zusammenzuführen, die sich entschliessen die welt ihr zuhause zu machen, und im speziellen sind wir an solchen “reisen“ wie peshe macht interessiert.
    gruss
    beda (undek projewt admin)

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