Schlaflos?

Jesus wurde gefragt, was das Wichtigste im Leben ist. „Gott lieben!“, antwortete er. Was würden Sie auf diese Frage antworten? Was ist für Sie das Wichtigste im Leben? Und was heisst das überhaupt „Gott lieben?“

Im Psalm 63 in der Bibel wird so eine Liebesbeziehung zu Gott näher beschrieben. Unter anderem sagt dort jemand, der Gott liebt: Wenn ich mich zu Bett lege, so denke ich an dich, wenn ich wach liege, so sinne ich über dich nach.“ Woran denken Sie beim Einschlafen? Mir geht es so, dass mich die Herausforderungen des Alltags oft bis ins Bett verfolgen. Ich grüble über die kniffligen Situationen meines Tages: Wie hätte ich besser reagieren können? Was hätte ich anders anpacken müssen? Und manchmal rege ich mich im Bett noch einmal so richtig auf über das was an diesem Tag schief gelaufen ist.

Es tut mir gut, wenn ich mich gerade am Abend bewusst auf Gott ausrichte. Ich denke dann zum Beispiel darüber nach, wie gut es Gott mit uns Menschen meint und wie oft ich schon seine Hilfe in meinem Leben erfahren habe. Dieser Blick auf Gott gibt mir Abstand zu meinen Problemen. Je mehr ich mich über Gott und sein Handeln freuen kann, desto kleiner und leichter werden meine Sorgen. So erlebe ich ganz praktisch, wie die Liebe zu Gott mein Leben entspannt und wieder ins Gleichgewicht bringt. Es ist wirklich wahr, was Jesus sagt: „Gott lieben – das ist das Beste was wir im Leben tun können!“

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Bild: flickr.com/ Alyssa L. Miller

4 Kommentare zu “Schlaflos?

  1. Das ist eine gute Methode alles nochmal durchzugehen und dabei den Blick auf Gott auszurichten. Kennst Du eigentlich diese „Finger Methode“?

    Pass uff:

    Du nimmst Deine Fingerchen zur Hand und fragst Dich je nach Finger:

    Daumen = Was war heute TOP?
    Zeigefinger = Woraus sollte ich mehr achten?
    Mittelfinger = Was war der Mittelpunkt meines Tages?
    Ringefinger = Mit wem oder was habe ich mich heute verbunden gefühlt?
    Kleiner Finger = Was kam heute zu kurz?

    Was mich noch interessiert, wie beginnst Du denn Deinen Morgen? ;-)

  2. Danke für die Fingermethode! Genial, wie die Finger eine passende Bedeutung erhalten.

    Mein Morgen beginnt momentan mit dem Ruf meines Sohnes „Papaaaaaa!“, dann ein Bilderbuch. Heute wars „Mats und die Wundersteine“ eine Geschichte mit dem Potential zum tieferen Nachdenken…wenn ich denn wach genug gewesen wäre…

  3. Ich bin der Natur sehr verbunden und damit Gott sehr nah. Wenn ich einschlafe, dann denke ich nur an die positiven Sachen. Was war huete gut und sollte beibehalten werden? Womit konnte ich der Natur helfen und wie kann ich damit Beispiel für andere sein? Also Gedanken, wie man das Gute verstärken kann.

    @Jesus-Punk: Die Fingermethode ist klasse! Ohen Finger stelle ich meinen Kinder schon seit Jahren jeden Abend die Fragen: Was war heute toll? Was war weniger schön? Worüber hast Du heute am meisten gelacht?

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