Ein sicherer Ort

Am 2. September 2011 starteten 41 Extremsportler zu einem 100 Kilometerlauf quer durch den australischen Busch. In einem abgelegenen Tal gerieten vier dieser Läufer, zwei Frauen und zwei Männer, in höchste Gefahr. Ein Buschfeuer schnitt ihnen plötzlich den Weg ab. Die Felswände in diesem Tal waren so steil, dass die Sportler nicht ausweichen konnten. Also versuchten sie vor dieser Feuerwand, die auf sie zu kam, davon zu laufen. Aber auch das half nicht. Das Feuer war schneller als sie fliehen konnten. Michael Hull, einer dieser Vier, hatte die rettende Idee: Der einzige sichere Ort ist dort, wo das Feuer schon war. Dort kann nichts mehr brennen. Also rannten die Vier mitten durchs Feuer bis an den Ort, wo es nicht mehr brannte. Dabei verletzten sie sich schwer. Die Schuhsohlen schmolzen ihnen an den Füssen – aber alle kamen mit dem Leben davon. Selbst die schwerstverletzte Turia Pitt, Businessfrau und Fotomodell, ist heute nicht mehr in kritischem Zustand.

Dieses extreme Erlebnis ist ein Bild für das was Jesus machte, als er am Kreuz für uns gestorben ist. In der Bibel ist beschrieben, wie Gott nicht zusehen kann, wenn wir Menschen uns gegenseitig immer wieder fertig machen. Das macht Gott zornig. Weil wir alle mehr oder weniger auf die miese Tour miteinander umgehen, sind wir alle in den Augen von Gott schuldig. Niemand kann aus eigener Kraft vor Gott bestehen – niemand kann Gottes Zorn ausweichen. Der biblische Prophet Nahum vergleicht Gottes Zorn mit einem Feuer, das alles verbrennt.

Aber auch hier gibt es einen sicheren Ort. Einen Ort, wo das Feuer schon war und es darum nicht mehr brennen kann. Dieser Ort ist bei Jesus am Kreuz. An diesem Ort hat sich der Zorn Gottes schon vollständig entladen. Darum kann ich jetzt zu Jesus kommen. Wenn ich sein Angebot von der Vergebung meiner Schuld annehme, bin ich am einzigen Ort, wo mir geholfen wird und ich Rettung erlebe. Es braucht Mut zu Jesus zu kommen, aber es ist die einzige Möglichkeit zur Rettung!

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Bild: Sybex.de

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