Tulpenzwiebelgebet

Gestern hielt ich einen Alphalive-Kursabend über das Beten. Ein Teil des Inhaltes war die Frage, ob es Gebete gibt, die Gott nicht erhört. Eine Kursteilnehmerin antwortete darauf mit einem Beispiel aus dem Garten:

Tulpen werden im Herbst gesetzt. Braune Zwiebeln, die gar nicht danach aussehen, als ob da eine schöne Blume drin versteckt wäre. Man gräbt sie in den Boden und lässt den Winter kommen: Minustemperaturen, Schnee und Eis. Erst im Frühling, wenn es langsam wärmer wird, erwachen die Zwiebeln zum Leben. Sie spriessen, treiben in die Höhe und schon bald steht die wunderschöne Blüte da.

Manchmal erscheinen uns unsere Gebet auch wie solche braune Knollen. Wir können uns nicht vorstellen, dass Gott sie einmal erhören könnte. Und doch – vielleicht gerade nach einem langen, kalten Winter – wirkt Gott unerwartet Wunder!

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Bibeltext zum Thema:

„Da wir das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir geduldig, bis es sich erfüllt.“ Römer 8.25

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Idee: Marianne K.-R.; Bild: Sybex

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