Angriff in Fallujah

Chris Plekenpol wurde im August 2005 als Kommandant einer Panzerkompanie in den Irak geschickt. Die Aufgabe seiner Truppe war es, die Strasse zwischen Fallujah und Ramani zu sichern. Während einem Einsatz rast ein Selbstmordattentäter mit einem Auto in einen Panzer der zur Kompanie von Chris gehört. Zum Glück streikt der Zünder und die Bombe explodiert nicht. Das Auto klemmt aber unter dem Panzer fest und der Attentäter bleibt bewusstlos hinter dem Steuer liegen. Chris kann mit seinem Panzer so nahe an das Geschehen fahren, dass er den Fahrer noch atmen sieht. Er ruft ein Spezialistenteam, das sich daran macht, die Bombe unschädlich zu machen. Etwas geht schief und der Wagen des Attentäters fängt Feuer. Von der Hitze erwacht dieser aus seiner Bewusstlosigkeit und rollt sich aus dem brennenden Fahrzeug. Er bleibt davor liegen und hinter ihm frisst sich das Feuer immer näher zu den Sprengladungen. Chris berichtet davon, dass es einen Moment gab, in dem er genau wusste, dass er jetzt das Leben dieses Attentäters retten könnte. Aber ist er noch bewaffnet? Würde er sich wehren? Was wenn es schief geht? Chris bleibt in seinem Panzer sitzen. Wenig später sieht er, wie die Explosion der Bombe den Attentäter tötet. Chris ist nicht die Sorte Held, der sein Leben für einen Feind riskiert.

Diese Geschichte erinnert an einen Text aus der Bibel. „Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Feinde waren“ (Römer 5.6). Was Chris nicht konnte, hat Gott für uns getan. Er blieb nicht in seinem Panzer sitzen und schaute zu wie seine Feinde sterben. Nein, er kam in Jesus vom Himmel zur Erde um uns zu retten. Er warf sich schützend vor uns und nahm die Wucht der Explosion auf sich – damit wir heil davonkommen.

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Bild: Fallujah, commons.wikimedia.com;

Quelle der Geschichte: www.iamsecond.com

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